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Wie glückt ein Wiedereinstieg nach der Babypause?

Der erste Arbeitstag nach der Elternzeit: Für viele Mütter ein gemischtes Gefühl aus Freude und Unbehagen. Wie wird der Wiedereinstieg? Wie reagieren die Kollegen? Bin ich noch auf meiner alten Position oder hat mir mein Chef / meine Chefin (wie gesetzlich festgelegt)  „nur“ eine gleichwertige Position zugeteilt? Wird es Vorurteile geben, wenn ich in Teilzeit zurückkehre? Diese 5 Punkte sollen dir beim Neustart im Job helfen:

1. Eigene Stärken hervorheben

Gut, es kann sein, dass sich in den vergangenen Jahren einiges verändert hat: Neue PC-Programme, andere Kunden, neue Produkte etc. Das alles sollte für dich aber kein Grund sein, Selbstzweifel aufkommen zu lassen! Schließlich hast du auch an Erfahrungen gewonnen. Du hast mit Sicherheit dein Organisationstalent auf ein neues Level gebracht und auch das Thema Stressbewältigung erleuchtet in einem ganz anderen Licht. Betone deine Stärken und arbeite an deinen „Schwächen“. Wer eine Geburt meistert, der wickelt doch mit Links die neuen Kunden um den Finger und arbeitet sich in die aktuellsten Computerprogramme ein, oder? ;)

2. Kommunikation ist die halbe Miete

Eine gute Kommunikationsstruktur hilft nicht nur in Partnerschaften, sondern auch im Job. Wichtig ist, dass du auch und gerade bei einer Teilzeitstelle immer up to Date bist, sprich: Bei allen wichtigen Besprechungen bist du natürlich anwesend. Sollte das nicht möglich sein, such dir eine(n) verlässliche(n) Kollege/in, der dich immer auf dem Laufenden hält. Sei erreichbar! Arbeits-E-Mails lassen sich ja auch von zu Hause oder dem Smartphone aus abrufen. So signalisierst du: Ich bin jederzeit einsatzbereit trotz Kind!

3. Rauf auf die Karriereleiter

Wieso sollte man nicht auch mit einer Teilzeitstelle eine Führungsposition ausüben können? Nur weil du weniger Stunden in der Firma verbringst, heißt das nicht, dass du keine Verantwortung übernehmen kannst! Zeige deinem Chef / deiner Chefin, dass du hochmotiviert bist! Studien belegen sogar, dass Mütter effektiver arbeiten können als kinderlose Frauen. Na wenn das kein Ansporn ist!

arbeitende Mutter

4. Eine sinnvolle Aufgabenverteilung festlegen 

Um die Mehrfachbelastung im Alltag stressfrei zu bewältigen, lohnt es sich, den Partner mit ins Boot zu holen! Untersuchungen zeigen, dass Familienaufgaben wie Kochen, Putzen oder Bügeln immernoch komplett von den Müttern übernommen werden –  und das, trotz Teilzeitstelle und Kind. Auch wenn du „nur“ Teilzeit arbeitest, ist eine Aufgabenverteilung sinnvoll. Überlege gemeinsam mit deinem Partner, wer welche Haushaltsaufgaben / die Kinderbetreuung übernimmt. Das stimmt dich zufriedener und gibt dir die Möglichkeit, im Job nach der Babypause besser durchzustarten.

5. Work-Life-Balance

Freiräume sind wichtig: Achte immer darauf, dass zwischen Familie und Beruf nicht deine eigenen Interessen auf der Strecke bleiben. Nimm dir Zeit für dich, in der du mal nicht für den Arbeitgeber erreichbar bist. Auch eine gelegentliche „Auszeit“ von der Familie ist wichtig, um Kraft zu tanken.

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