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Kinder und Medien – eine Checkliste

Smartphones sind schon eine praktische Sache: Stadtpläne, Suchmaschinen, Fahrpläne, Restaurantempfehlungen… – eigentlich hat man immer alles in der Tasche und jederzeit verfügbar. Aber das Internet (ob am heimischen PC, auf dem Tablet oder Handy) ist nicht nur ein nützliches Helferlein und eine gute Möglichkeit, mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben, sondern auch eine potenzielle Gefahrenquelle für das Kind. Immer früher tippen und wischen Kleinkinder schon wie ganz Große auf den technischen Geräten ihrer Eltern umher. Damit ein sicherer Umgang mit den digitalen Medien gelingt, sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die ersten Schritte gehen und beim Aufbau der eigenen Medienkompetenz unterstützend zur Seite stehen. Wie funktioniert das Internet und warum ist das Einhalten spezieller Regeln so wichtig? Hier findest du einen kleinen Leitfaden, wie du dein Kind am besten an einen sicheren Umgang mit dem Internet heranführst.

Medienkompetzenz für Kinder aufbauen

 

Über Gefahren aufklären – und zwar vorher!

Bevor es an den Computer geht, solltest du dein Kind über die Funktionsweisen und potenziellen Gefahren des Internets aufklären. Hier ist es wichtig, dass du dir viel Zeit nehmen und deinem Kind ein sicheres Gefühl geben solltest, dass es bei Fragen, Problemen oder unvorhergesehenen Situationen immer auf deine Unterstützung und deinen Rat zählen kann.

Gemeinsam das Internet entdecken

Sind die „Basics des Internets“ erklärt, kann es losgehen – natürlich gemeinsam. Möchte dein Kind ein Internet-Profil in einem sozialen Netzwerk und/oder eine e-Mail Adresse anlegen, solltet ihr das gemeinsam tun. Hier ist es wichtig, dem Kind zu erklären, warum eine gewisse Vorsicht bei der Eingabe privater Daten und auch dem Hochladen von Fotos geboten ist. Auch das Durchgehen und Festlegen der Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen sollte gemeinsam gemacht werden. Die Eltern sollten immer mit gutem Beispiel voran gehen und ebenfalls sparsam mit ihren persönlichen Daten im Netz umgehen. Zudem ist es ratsam, Interesse am Internetverhalten des Kindes zu zeigen: Redet darüber, was euer Kind im Internet macht, wo seine Interessen liegen und lasst euch zeigen, auf welchen Seiten es unterwegs ist.

Ein respektvoller Umgang miteinander ist das A und O

Nur weil man im Netz unterwegs ist, heißt das nicht, dass man jeglichen guten Umgangston beim Betreten der virtuellen Welt ablegt. Respekt sollte nach wie vor groß geschrieben werden. Es ist wichtig, dass dein Kind auf diese Verhaltensregeln hingewiesen wird. Ganz getreu dem Motto „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu“ sollten Kinder (wie auch Erwachsene) auch im Netz miteinander umgehen.

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