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Alles Kürbis, oder was?

Halloween steht vor der Türe. Dieser alte Brauch stammt ursprünglich von den Kelten, die am 31. Oktober in der Nacht zu Allerheiligen Ihren Toten gedachten. Irische Einwanderer brachten den alten Brauch nach Amerika, wo er sich dann im Laufe der Zeit veränderte. Nach einer alten irischen Sage fand der Halunke Jack O . einen Weg, um den Teufel zu überlisten. Er schnitzte in einen Baum ein Kreuz und hielt ihn so gefangen. Der Teufel wurde nur freigelassen weil er Jack O. versprach, ihn nach seinem Tode nicht in die Hölle zu holen. Als Jack O. verstarb bekam er vom Teufel ein Stück Kohle und eine ausgehöhlte Rübe und wandert seitdem durch die dunkle Nacht. So entstand nach und nach der heutige Brauch: Um die bösen Geister zu verjagen, ziehen sich viele Kinder in der Nacht vom 31. Oktober gruselige Verkleidungen an, laufen von Haus zu Haus und rufen „Süßes oder Saures“ und höhlen Kürbisse aus. Vor wenigen Jahren gelangte diese Tradition von Amerika auch nach Deutschland. Halloween wir zwar nicht überall gefeiert, ist aber bei sehr vielen Kindern beliebt. Und deshalb habe ich das letzte Wochenende zum Kürbis-Wochenende erklärt und für euch Halloween-typisch gebacken und gebastelt.

Basteln
Die Halloween-Fledermaus können schon die Kleinsten nachbasteln

Für diese lustige Fledermaus braucht ihr nicht viel und sie ist im Handumdrehen fertig:

1 quadratisches Blatt Papier, Spitze auf Spitze falten, dann die gefalteten Ecken nochmals umknicken, sodass auf jeder Seite ein schmaler Rand stehen bleibt. Schon ist 1 Flügel fertig. Den klebt man dann auf einen ausgeschnittenen „Körper“ aus Pappe, verziert ihn nach Belieben und malt ein Gesicht oder klebt Kulleraugen auf.

Kürbis
Kürbisse aushöhlen und schnitzen macht Spaß

Kürbisse aushöhlen kann jeder. Etwas schwieriger ist es, die harte Schale durchzuschneiden. Dabei sollte auf jeden Fall ein Erwachsener helfen. Die Kinder können mit Filzstift ein furchteinflößendes Gesicht aufmalen und es danach zusammen mit den Eltern ausschneiden. Schließlich wird der fertige Kürbis mit einem Teelicht auf die Fensterbank oder den Balkon gestellt. Wetten, dass sich bei dem gruseligen Anblick kein böses Gespenst mehr ins Kinderzimmer traut?

Kürbis-Essen
Mit Kürbissen lassen sich viele Leckereien zaubern

Aus Kürbisfleisch können unzählige Delikatessen gekocht und gebacken werden. Ich habe mich mal an einen besonderen Kürbis gewagt, der vor allem für Kinder eine Attraktion darstellt. Der Spaghettikürbis zerfällt nämlich nach dem Garen in Spaghetti-Fäden und das sieht nicht nur lustig aus, sondern schmeckt auch noch lecker. Ich habe meinen Spaghettikürbis halbiert, die Kerne entfernt und mit ein paar Tropfen Öl, Gewürzen und Kräutern bestreut (wer mag, kann auch etwas Knoblauch dazu geben) – und ab ging es bei 160 Grad für ca. 30 Minuten in den Ofen. Danach kann man den Kürbis auskratzen und die Fäden aufessen.

Aus Kürbis lassen sich auch feine Nachspeisen machen. Hier findet ihr einen amerikanisch-berlinerischen Kürbis-Kokos-Kuchen mit Zitronen-Frosting. Mal wieder eine eigene Rezeptur, aber superlecker. Man nehme:

4 Eier
100g Zucker
100g Kokosflocken
100g gemahlene Mandeln
200g Mehl
100ml Öl
eine Prise Salz, eine Prise Zimt und etwas Zitronensaft

Daraus macht ihr einen Rührteig, gießt ihn in eine Form und backt ihn bei ca. 200 Grad ca. 40 Minuten lang. Danach etwas abkühlen lassen und auf den noch lauwarmen Kuchen das Frosting geben:

50g Puderzucker
50g Butter
150g saure Sahne oder Frischkäse

Ab in den Kühlschrank und wenn das Frosting schön fest geworden ist: aufessen und genießen!
Wir wünschen euch ein gruselig-schönes Halloweenfest! Gehen eure Kindern auch als Gespenst, Vampir oder Monster verkleidet bei den Nachbarn vorbei und bitten um Süßigkeiten? Was haltet ihr von diesem Brauch?

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