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Rund um das Einschulungsalter aktuell: Wackelzähne und Zahnlücken

Zwischen dem 5. und dem 7. Geburtstag ist es soweit: Die ersten Milchzähne, auf die man zuerst so sehnsüchtig gewartet hat, fallen schon wieder raus! In der Regel sind beim Zahnwechsel zuerst die Schneidezähne dran. Manche Kinder haben schon bei der Einschulung Wackelzähne oder eine kesse Zahnlücke, bei anderen dauert es etwas länger. Wie in so vielen Punkten ist auch hier die Entwicklung von Kind zu Kind ganz verschieden. Wer also hört, dass Kinder erst mit Wackelzahn richtig schulreif wären, sollte sich davon nicht verunsichern lassen.

Wackelzähne zeigen: Ich bin schon groß!

Aber natürlich zeigen Zahnlücken unübersehbar eines an: Wem die Milchzähne ausfallen, der ist schon richtig groß! Insofern sind die meisten Kinder stolz darauf, wenn sie einen Zahn los sind. Nur bis es soweit ist, kann ein Wackelzahn schon ganz schön stören. Manchmal festigen sich die Zähne auch noch einmal, fangen dann wieder an zu wackeln und hängen manchmal nur noch an einer einzigen Ecke. Dann ist es mit dem Essen gar nicht mehr so einfach und es bietet sich an, eine Weile auf allzu harte Äpfel oder Kaubonbons zu verzichten und Karotten lieber auf der anderen Mundseite zu kauen. Auch beim Zähneputzen können hartnäckige Wackelzähne ziemlich stören. Hier hilft eine für Kinder geeignete Zahnspülung dabei, auch die Ecken zu reinigen, an die das Kind mit der Zahnbürste nicht mehr so gut herankommt.

Wie man die Wackelzähne loswird

Wenn das Kind den lästigen Störenfried im Mund lieber heute als morgen loswerden will, kann es auch selbst ein wenig nachhelfen, allerdings sollte man dabei ganz vorsichtig sein, damit es nicht zu Blutungen kommt. Erinnert ihr euch an die Szene in Astrid Lindgrens „Bullerbü“, in der Ole einen Wackelzahn mittels Bindfaden um den großen Zeh ziehen will? Manchmal hilft es auch schon, mit dem Finger, der Zunge oder der Zahnbürste etwas am Zahn hin und her zu wackeln, bis er locker genug ist. Dann fällt er idealerweise eines schönen Tages ganz von alleine aus oder man kann ihn, vielleicht mit einem Taschentuch, sanft aus dem Mund nehmen.

Milchzahngebiss mit Lücken
So sieht ein echtes Schulkind-Gebiss aus!

Zahn um Zahn: Die Zahnfee ist ein schönes Ritual

Kaum ist der Zahn draußen, warten viele Kinder sehnsüchtig auf die „Zahnfee“. Ursprünglich war diese Fantasiefigur nur im englischsprachigen Raum bekannt dafür, dass sie nachts den Milchzahn abholt und dafür eine Goldmünze bringt. Nachdem der Brauch sich auch hierzulande verbreitet hat, legen Kinder zumeist den ausgefallenen Zahn unter ihr Kopfkissen und bekommen dafür ein Geldstück oder sogar ein kleines Geschenk von den Eltern. Inzwischen ist die Zahnfee auch zum Thema von Kinderbüchern geworden, sodass der Nachwuchs sich mit passender Lektüre schon mal auf das Ereignis einstimmen kann, wenn im Mund das große Wackeln beginnt.

Wie man die Milchzähne aufbewahren kann

Wer es ganz genau nimmt, muss das winzige Zähnchen natürlich verschwinden lassen, sobald die Zahnfee da war. Dabei heben viele Eltern das Prachtstück gern als Andenken auf. Damit nach und nach eine kleine, vollständige Sammlung entstehen kann, werden die Beißerchen am besten in eine hübsche kleine Dose gepackt, die auch eine schöne Deko fürs Kinderzimmer bildet, wenn der Nachwuchs ohnehin nicht wirklich an die geheimnisvolle Fee glaubt. Eine schöne Auswahl an Schatz- und Schmuckkästchen gibt es in unserem Shop, oder ihr bastelt gemeinsam mit dem Kind ein ganz individuell verziertes Exemplar.

So sieht die Zahnfee aus
Kommt die Zahnfee auch zu deinem Kind?

Nach dem Zahnwechsel – versiegeln oder nicht?

Und die bleibenden Zähne? Kommen garantiert! Oft befinden sie sich schon direkt hinter den Milchzähnen und schieben diese aus dem Zahnfleisch heraus. In anderen Fällen kann es auch mehrere Monate dauern, bis die erste weiße Spitze durchbricht. Dass einzelne 2. Zähne gar nicht angelegt sind, kommt nur ganz selten vor. Zur Sicherheit kann man beim Zahnarzt ein Röntgenbild machen lassen. Sind die 2. Zähne dann da, sollten sie besonders sorgfältig geputzt werden, denn direkt nach dem Durchbrechen sind sie am empfindlichsten. Deswegen empfehlen auch viele Zahnärzte das Versiegeln der bleibenden Backenzähne, damit wenigstens die viel beanspruchten Kauflächen nicht gleich von Karies befallen werden, wenn das Kind hinten vielleicht noch nicht so gründlich putzt. Die Kosten für das Versiegeln übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen, trotzdem entscheiden sich aber nicht alle Eltern dafür, denn manche befürchten, der zusätzliche Schutz würde Kinder zum nachlässigen Putzen verleiten. Wichtig ist in jedem Fall, dass Kinder vom 6. bis zum 18. Lebensjahr regelmäßig alle 6 Monate zur Vorsorge gehen. Auch die süße Kinderzahnpasta sollte jetzt langsam aus dem Badezimmer verschwinden und durch Zahnpasta für Kinder ab 6 Jahren oder gleich eine milde Zahncreme für Erwachsene ersetzt werden. Nur Zahnpasta mit Schleifpartikeln für weiße Zähne ist für Kinder noch nicht geeignet. Gut gepflegt bleiben die neuen Beißerchen hoffentlich ein Leben lang gesund.

Habt ihr noch Tipps und Tricks rund um den Zahnwechsel? Kommt bei euch die Zahnfee nur beim ersten Zahn, bei jeder Lücke oder gar nicht? Und was bringt sie mit? Teilt eure Erfahrungen mit uns und stöbert schon mal im Shop nach kleinen Kopfkissen-tauglichen Zahnfee-Geschenken!

One comment

  1. Je früher man beginnt, desto besser für die Zähne und desto weißer bleiben sie auch! :-) :-)

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