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Gastbeitrag: Bye, Bye Babypfunde mit diesem Yoga-Geheimtipp

Du wünschst dir nach der Schwangerschaft deine alte Figur zurück? Yoga kann ein guter Weg sein, um langfristig zurück zu deiner Wunschfigur zu finden. Gleichzeitig hilft dir eine regelmäßige Yogapraxis auch dabei, eine ausgeglichenere und glückliche Mutter zu sein.

Bevor ich dir meinen absoluten Yoga-Geheimtipp verrate, darf ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Jana und ich bin Bloggerin bei NAMASTYAY. Auf meinem Blog kannst du mich bei meiner Yogalehrerausbildung begleiten und dir Tipps & Tricks rund um’s Yoga sowie einen gesunden Yogalifestyle holen. Folge mir gerne auch auf Instagram, um mehr zu erfahren.

Jana Yogalehrerin und Bloggerin auf namastyay.de.
Jana von namastyay.de
Fotos: Oliver Meibert (http://www.meibertphotography.de)

Meine Ausbildung zur Yogalehrerin mache ich bei Kerstin Linnartz von be better . Kerstin ist selbst Mutter einer 2-jährigen Tochter, Bestsellerautorin („All about Yoga“) und hat im vergangenen Jahr ein eigenes Übungsprogramm für den After-Baby-Body sowie seelisches Wohlbefinden entwickelt. Einen Teil dieses Wissens möchte ich heute gerne mit euch teilen.

Kann jeder Yoga nach der Schwangerschaft machen?

Wichtig ist, dass du zuerst mit deiner Rückbildungsgymnastik beginnst und diese auch beendest. Mit dem Yoga kannst du nach ca. 6-8 Wochen anfangen. Sanfte Dehnübungen, Meditationen oder Atemübungen sind natürlich schon vorher möglich und sollten auch der Start sein, wenn du nach der ca. 6. Woche anfängst, wieder aktiver zu werden. Direkt nach der Geburt solltest du auf keinen Fall Sport oder Yoga machen, sondern dir wirklich ausreichend Zeit nehmen. Dein Körper hat gerade ein Kind bekommen und ist nicht darauf ausgelegt, gerade jetzt sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Generell ist es aber tatsächlich so, dass es Frauen, die schon vor und auch während der Schwangerschaft sportlich aktiv waren, leichter fällt, die überschüssigen Pfunde wieder loszuwerden. Yoga nach der Schwangerschaft bietet sich deshalb durchaus an.

Yoga & die richtige Einstellung zum Abnehmen

Wichtig beim Yoga ist, dass du jederzeit auf deinen Körper hörst und sehr achtsam mit ihm umgehst. Fordern ja, überfordern nein lautet hier die Devise. Wenn du zurück zu deiner alten Figur finden möchtest, dann denke an drei Dinge:

1. Mach dir keinen Druck mit dem Abnehmen und sei stolz auf deinen After-Baby-Körper! Du hast gerade ein Kind bekommen und es ist völlig okay, wenn dein Körper keine Modelmaße hat. Du wirst ihn wieder zurück bekommen – hab Vertrauen und nimm dir die Zeit.

2. Um nach der Geburt wieder „in shape“ zu kommen und dich auch seelisch wohl zu fühlen, ist ein ganzheitlicher Ansatz bestehend aus gesunder Ernährung, Fitness und Yoga sowie Entspannungsübungen empfehlenswert.

3. Denke daran: jeder Körper und jede Veranlagung ist anders. Es dauert eben seine Zeit, bis deine Muskulatur wieder fester ist und sich die überschüssigen Kilos verabschiedet haben.

Jana liegt für eine Yoga-Übung auf einer Holzbank und winkelt die Beine an.
Einfach entspannen. Yoga nach der Schwangerschaft unterstützt Körper und Geist.
Fotos: Oliver Meibert (http://www.meibertphotography.de)

Die Atemübung Kapalabhati

Kommen wir jetzt zu meinem absoluten „Yoga-Geheimtipp“, mit dem du noch leichter abnehmen kannst. Im Yoga gibt es eine Atemübung, die anfangs vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber einen tollen Effekt auf den Körper und Geist hat. Sie nennt sich Kapalabhati oder auch „der Feueratem“. Du kannst Kapalabhati vor deinen Yogaübungen oder separat praktizieren. Mit dieser Atemübung, die eine Form der Hyperventilation ist, reicherst du den Sauerstoffgehalt im Körper an und regst zudem deinen Stoffwechsel an – deine darauf folgenden Yogaübungen werden somit noch effektiver. Ideal, wenn du nur wenig Zeit für deine Yogapraxis hast, aber den größtmöglichen Effekt erzielen willst. Auch, wenn du übermüdet und schlapp bist, hilft diese Hechelatmung dabei, zu neuer Energie zu finden – ideal nach schlaflosen Nächten.

Kapalabhati-Anleitung:

Setze dich im Schneidersitz oder Fersensitz mit geradem Rücken auf deine Yogamatte. Konzentriere dich nun nur auf deine Ausatmung durch die Nase. Der Mund bleibt während der gesamten Atemübung geschlossen. Beginne, mithilfe deiner Körpermitte eine Stoßatmung nach außen durch die Nase zu erzeugen. Hierbei wird deine Bauchmuskulatur deutlich aktiviert. Die Einatmung erfolgt nun als Impuls und nicht bewusst, dein voller Fokus liegt auf der aktiven Ausatmung. Hierbei wird ein zischendes Geräusch im Hals erzeugt, welches tatsächlich so gewollt ist. Beginne zuerst langsam mit 10 Ausatemstößen und steigere dann die Intensität auf bis zu 60 Stück, wenn du dich wohl mit der Übung fühlst.

Tipp 1: Zu Beginn kann es hilfreich sein, beide Hände links und rechts neben dem Bauchnabel auf den Bauch zu legen, um ein Gefühl für die Atmung zu bekommen. Drücke nun bei jedem Ausatemstoß den Bauch ein Stück nach innen. Du wirst merken, dass die Luft der Einatmung automatisch in deine Lungen strömt, ohne, dass du etwas dafür tun musst. Wenn du das Prinzip verstanden hast, lege deine Hände auf die Oberschenkel beim Praktizieren.

Tipp 2: Halte in jedem Fall Taschentücher bereit, da diese intensive Atemübung zugleich auch die Nasennebenhöhlen reinigt.

Diese Atemübung ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Geist, da sie dabei hilft, einen freien Kopf zu bekommen – ideal, wenn du im Babystress bist. Sollte dir schwindelig werden, mach einfach eine Pause und starte dann wieder vorsichtig von vorne. Diese Übung braucht etwas Zeit, bis man sie sicher beherrscht – verzweifle also nicht, wenn es nicht gleich von Anfang an klappt. Ich habe selbst eine Weile gebraucht, bis ich tatsächlich darauf vertrauen konnte, dass die Einatmung als Impuls kommt und ich sie nicht aktiv herbeiführen muss.

Viel Spaß beim Üben und melde dich gerne bei mir, solltest du noch Fragen zum Thema Yoga nach der Schwangerschaft haben.

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