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Gastbeitrag | 6 Dinge, die ihr mit eurem Schreibaby jeden Tag tun solltet

Bei einem Schreibaby gibt es kaum eine Methode, die immer und in jeder Lage hilft. Jedes Kind reagiert anders und ihr solltet im ersten Schritt immer auf Ursachenforschung gehen. Warum weint euer Liebling?

In der Regel gibt es keine gesundheitliche Ursache – somit helfen in der Regel nur unendliche Geduld und Gelassenheit. Gerade Schreibabys sind hoch sensibel und reagieren besonders empfindlich auf Nervosität ihrer Bezugspersonen. Es ist ganz wichtig, täglich etwas für die eigene Entspannung zu tun. Das kann eine halbe Stunde Musik sein, eine CD mit Naturgeräuschen wie Wasserplätschern, Meeresrauschen oder Vogelstimmen, auch einige Yogaübungen können Wunder wirken.

Baby wird beruhigt
Schreibabys benötigen viel Nähe sowie eine Umgebung, die Entspannung fördert

Dann kommt es natürlich darauf an, dem kleinen Schreihals den Umgang mit der neuen aufregenden Umwelt so weit wie möglich zu erleichtern. Schreibabys können sich nicht selbst beruhigen und durch Daumenlutschen usw. selbst regulieren und zum wichtigen Schlaf kommen.

Sie reagieren übersensibel auf alle äußeren Reize und können nicht „abschalten“. Um diese verarbeiten zu können, braucht euer Baby unter anderem viel Schlaf. Nachfolgend findet ihr 6 Alltagstipps. Weitere Tipps für den Umgang mit Schreibabys findet ihr auf hilfe-mein-baby-schreit.de.

6 Alltagshilfen für den Tag mit dem Schreibaby

  1. Schreibabys benötigen besonders viel Körperkontakt, denn das gibt ihnen die nötige Sicherheit und Geborgenheit. Ein Tragetuch ist ideal, zumal die Lage im Tragetuch auch verhindert, dass sich euer Baby mit seinen unruhigen Armbewegungen selbst am Schlafen hindert.
  2. Herumtragen, leichtes Wiegen und leise beruhigende Liedchen vorsingen, das beruhigt.
  3. Zum Schlafen ist manchmal die Stoffwiege zum Aufhängen ideal. Sie umschließt euer Baby und hat etwas Tröstliches. Es gibt auch Bettchen mit Wiegeautomatik, die dann aber nur auf ganz sanftes Wiegen eingestellt werden sollten. Wiegen ist gut zum Einschlafen.
  4. Das Pucktuch zum Einschlafen umschließt euer Baby wie ein sicherer Kokon und ahmt den Mutterleib nach. Pucktücher gibt es für Sommer und Winter. Ist es sehr warm, könnt ihr euer Baby auch in einem leichten Moltontuch pucken, solange es noch sehr klein ist.
  5. Rituale vermitteln tröstliche Sicherheit. So langweilig es sein mag, singt dem Baby immer das gleiche Schlaflied vor. Eine Spieluhr ist auch gut. Sanftes, gleichmäßiges Streicheln vom Babybauch dabei tut eurem Kleinen ebenfalls gut.
  6. Ihr merkt, dass euer Baby müde und unruhig ist? Gönnt euch und eurem Baby zwischendurch immer einmal wieder eine kleine, gemeinsame Kuschelpause. Legt es auf eure Brust, streichelt leicht über seinen Rücken. Deck es dabei am besten mit einer leichten, weichen Decke zu, die auch die Ärmchen ruhigstellt.
Vater und Kind in schwarz weiß
Eine gemeinsame Kuschelpause kann Wunder wirken

Was hilft, ist gut

Diese 6 Tipps für jeden Tag haben schon vielen Eltern mit Schreibabys geholfen, sind jedoch keine Garantie. Jedes Kind reagiert anders. Ihr benötigt also dennoch viel Geduld und Einfühlungsvermögen um euer Baby zu beruhigen. Dabei gilt: Alles was eurem Baby hilft, ist gut. Ihr seht selbst, wann es zufrieden und ruhig wird, und einschlafen kann.

Beim Spaziergang mit dem Kinderwagen sollte übrigens immer das Tragetuch mit dabei sein. Ehe sich das Baby so richtig einschreit und nicht mehr zu beruhigen ist, ist es unterwegs besser, euer Kleines ins Tragetuch zu packen. Ein Schlückchen an der Brust wirkt auch oft kleine Wunder.

Autor: Jana aus der Redaktion von hilfe-mein-baby-schreit.de„.

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