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Endlich Schulkind – so gelingt der Schuleinstieg für Kinder und Eltern

Endlich ist es soweit: euer kleiner Schützling kommt in die Schule. Noch aufgeregter als ihr ist höchstwahrscheinlich euer zukünftiger Erstklässler und das ist auch völlig verständlich. Unendlich viele neue Aufgaben und Erfahrungen bringt der Schuleinstieg für Kinder mit sich. Die  Schulzeit wird die verschiedensten Bereichen beeinflussen – vom Freundeskreis, bis zur Freizeitgestaltung bis zu den individuellen Interessensgebieten. Noch bevor die Klingel zur ersten Schulstunde läuten kann, müssen Eltern vor, während und nach der Einschulung sehr viel vorbereiten, besorgen und organisieren. Von der Schuleingangsuntersuchung, zur Wahl der Schule und der rechtzeitigen Anmeldung bis zur Besorgung diverser Schulmaterialien. Kaum sind die letzten Süßigkeiten aus der überfüllten Schultüte weggeputzt, ist euer Kind schon im Schulalltag angekommen.

Wie ihr euch und eure Kids auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereiten und den Schuleinstieg für Kinder angenehm gestalten könnt, haben wir für euch hier zusammengefasst. Wir bitten jetzt um Ruhe und Konzentration! … und viel Spaß.

So könnt ihr zum Schuleinstieg für Kinder behilflich sein

Der Übergang von Kindergarten zur Grundschule ist gleichermaßen aufregend wie beängstigend. Es ist nicht nur ein Wechsel zwischen zwei Bildungseinrichtungen, sondern auch zu einem anderen Lebensalltag. Um die erste Aufregung zu nehmen könnt ihr, bevor der Schulalltag richtig losgeht, gemeinsam mit euren Kids den Schulweg ablaufen. Wenn sie die Umgebung um das Schulgebäude und den Weg dahin kennen, ist sie kein völlig unbekannter und beängstigender Ort mehr. Bringt auch in Erfahrung, ob die Grundschule einen Schnuppertag für zukünftige Erstklässler anbietet. Dabei können die kleinen Anfänger das Gebäude, mögliche Klassenkameraden und Lehrer kennen lernen, was den Schuleinstieg für Kinder durchaus erleichtert. Jedes Kind geht mit der neuen Schulsituation anders um und erzählt mehr oder weniger gerne die Erlebnisse aus dem Schulalltag. Versuch zwischen den Zeilen zu lesen, was dein Liebling dir mitzuteilen versucht. Gibt es Probleme mit den Mitschülern? Wie ist die Beziehung zu den Lehrern, speziell zum Klassenlehrer? Gibt es Probleme bei einem bestimmten oder mehreren Schulfächern? Manche Kinder erzählen gar nicht oder erst sehr spät, was sie in der Schule bedrückt. Deswegen liegt es bei euch: sprecht das Thema offen und aktiv in einer ungezwungenen Situation an. Bestimmt bietet sich beim Abendbrot oder beim Abholen nach dem wöchentlichen Sporttraining dafür ein ruhiger Moment. Neben Lernstoff, Lehrern und Klassenkameraden gibt es auch viele kleine Themen, die den Alltag eures kleinen Schulkindes positiv oder negativ beeinflussen können. Sei es das richtige Pausenbrot, die Sitzordnung im Klassenzimmer, das Fehlen einer Ansprechperson, die Unter- oder Überforderung im Unterricht und viele andere kleine und große Faktoren.

Zwei Mädchen sitzen gemeinsam am Tisch und bearbeiten eine Aufgabe.
Neue Lehrer, Regeln und Klassenkameraden – Erstklässler müssen sich an einen völlig neuen Alltag gewöhnen.

Die Morgenroutine – ausgeschlafen, aufgewacht, rein in den Tag

Endlich ist das müde Geschöpf aus dem Bett gekrochen. Jetzt (nur noch) anziehen, frühstücken, die Zähne putzen und in die Schule gebracht werden – Puh. Die morgendliche Situation in einem Familienhaushalt kann ziemlich chaotisch sein – zwischen Duschen, Schminken, Frühstück machen und das Kind für die Schule vorbereiten bleibt ganz schnell etwas auf der Strecke. Wie kann man das morgendliche Chaos eingrenzen? Eine ziemliche Erleichterung für Mama und Papa ist es, wenn sich Kinder  selbstständig anziehen können. Das kann  unkoordinierte Kids anfangs überfordern und sollte deswegen vorher gemeinsam geübt werden. Auch die Auswahl der Kleidung sollte zu Beginn gemeinsam, am Abend vorher, abgestimmt werden, damit der Kleine auch wettergerecht und der Schule angemessen aus dem Haus geht. Um in der Schule alles geben zu könne, brauchen die Kleinen viel Energie. Früh aufstehen, aufmerksam zuhören, nachdenken, auf dem Schulhof spielen, mit Lehrern und Klassenkameraden interagieren – all diese Dinge sind, besonders zum Schuleinstieg für Kinder, ziemlich anstrengend, weswegen genügend Schlaf und gesunde Ernährung benötigen. Routine kann ein sehr hilfreiches Werkzeug sein, um Kinder an eine bestimmte Zu-Bett-Geh-Zeit und die frühe Aufsteh-Zeit zu gewöhnen. Empfohlen wird ein erholsamer Schlaf von mindestens zehn Stunden. Tipp: Probiert verschiedene Dinge aus, um euren Kleinen den Start in den Tag zu erleichtern. Brauchen sie viel Licht (besonders in den Wintermonaten), um aus dem Bett zu kommen? Oder vielleicht motivierende Kindermusik? Was essen sie morgens am liebsten und liefert gleichzeitig wichtige Nährstoffe für den anstrengenden Tag? Vielleicht nicht gleich zu Anfang, aber nach und nach werdet ihr eine möglichst angenehme Morgenroutine entwickeln.

Ein Mädchen schläft mit ihrem Teddy im Arm.
Regelmäßigen Einschlaf- und Aufstehzeiten sorgen für ausreichend Energie für einen leichten Schuleinstieg für Kinder.

Mit dem Schuleinstieg für Kinder das Zeitgefühl trainieren

Pünktlich um 8 Uhr zum Unterricht erscheinen, um 13 Uhr zu Hause Mittagessen, dann um 15 Uhr zum Fußballtraining, anschließend die Hausaufgaben erledigen und um 19 Uhr läuft schließlich noch die Lieblingssendung. Der Alltag eines Schulkindes ist von deutlich mehr Terminen und Aufgaben geprägt als der eines Kindergartenkindes. Auch wenn meistens Mama und Papa für die pünktliche Einhaltung dieser verantwortlich sind, sollten auch die Kleinen ein Verantwortungsbewusstsein für Pünktlichkeit entwickeln – ein guter Zeitpunkt, um Kindern beizubringen eigenständig die Uhr zu lesen. Häufig wird dies in der Grundschule ungefähr ab der zweiten Klasse beigebracht, allerdings können Eltern den Ansporn mit dem Kauf einer eigenen Armbanduhr oder Wanduhr für das Kinderzimmer erhöhen. In unserem Shop findet ihr zusätzlich ein schönes die Uhr-lernen-Spiel, welches diese manchmal gar nicht so leichte Aufgabe Kindern spielerisch einfach erklärt. Tipp: Die erste eigene Uhr ist auch ein tolles Geschenk zum Schuleinstieg für Kinder. Sie passt prima in die Schultüte und ist neben den ganzen Süßigkeiten eine „sinnvolle“ Alternative.

Kind mit Armbanduhr und Basketball
Schule, Hausarbeiten, Freizeitaktivitäten – der Tag von Schülern ist voller Termine, deswegen ist es Zeit die Uhr lesen zu Lernen.

Statt Ball spielen Mathe lernen – der Umgang mit den Hausaufgaben

Eine der größten Veränderungen ist zum Schuleinstieg für Kinder wohl die regelmäßige Bearbeitung der Hausaufgaben. Es erfordert Disziplin sich nach dem Schultag statt mit Spielen loszulegen, erneut konzentriert an den Tisch zu setzen und Aufgaben zu lösen. Direkt nach dem Unterricht brauchen die Kleinen erstmal eine Pause. Ein gemeinsames Mittagessen ist eine schöne Möglichkeit, um abzuschalten und etwas über das Geschehen des Tages zu erfahren. Nach einer kurzen Verdauungspause (mind. 30 Minuten), bestenfalls mit ein bisschen Bewegung, können die Hausarbeiten beginnen. Wann genau die beste Zeit für deinen Kleinen ist, ob zwei Stunden nach dem Mittagessen oder nach dreißig Minuten, könnt ihr nur gemeinsam herausfinden. Probiert Verschiedenes aus und tragt sie als Überblick in einen Tagesplan ein. Fördernd ist es auch eine angenehme Arbeitsumgebung. Da ihr nun einen kleinen Schüler bei euch zu Hause habt, ist es sinnvoll auch das Kinderzimmer dementsprechend einzurichten. Hilfreiche Hinweise, wie ihr das am besten anstellen könnt findet ihr detailliert auf unserem Blog. Kleine Rituale am Nachmittag, wie eine kurze Basteleinheit mit Hörspiel oder eine Vorleserunde bringen Routine in den Schulalltag und geben ein Ziel für das Erledigen der Hausarbeiten. Falls eurer Kind etwas länger benötigt, um die Aufgaben zu bearbeiten sind gesunde Snacks für Zwischendurch wie Obst (z.B. Beeren aller Art) und Nüsse (z.B. Walnüsse) eine hilfreiche Stütze und Belohnung, um durchzuhalten. Ein Glas Wasser oder Tee sollte immer während der Hausaufgaben bereit stehen, um den Flüssigkeitsbedarf des Tages abzudecken und die Hirnleistung anzuregen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“? Nein, das Kontrollieren der Hausaufgaben ist die Aufgabe des Lehrers. Kinder sollen möglichst selbstständig arbeiten und dabei von Eltern motiviert werden. Fehler sind für den Lehrer eine gute Möglichkeit zu sehen, wo noch Nachholbedarf ist.

Mädchen sitzt am Tisch, und schreibt
Mit kleinen Ritualen nachmittags, einer schönen Arbeitsumgebung und Motivation von den Eltern gelingen Hausarbeiten leichter.

Mit Spaß am Lernen am Ball bleiben

Die große Vorfreude zu Beginn der Schule nimmt mit dem Eintreten des Alltags wahrscheinlich ein wenig ab. Hausaufgaben, das viele Sitzen in der Schule und zuhören ist für Kids, die sich von Natur aus liebend gerne bewegen, immer schwerer zu bewältigen. Helft euren Kleinen dabei am Ball zu bleiben, Ziele zu setzen und vor allem Spaß am Lernen zu finden. Wenn sie von sich aus Interesse für bestimmte Bereiche entwickeln neue Dinge entdecken möchten, Wissen begierig aufnehmen und Ehrgeiz entwickeln Aufgaben selbstständig zu lösen, haben Kids alles was sie für eine erfolgreiche und mit Spaß erfüllte Schullaufbahn benötigen.

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